Baden-Württemberg stellt 3 Millionen Euro zur Verfügung

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BADEN-WÜRTTEMBERG STELLT 3 MILLIONEN EURO ZUR VERFÜGUNG

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01.06.2010
Baden-Württemberg stellt 3 Millionen Euro zur Verfügung

Die Neuauflage des Förderprogramms Wohnen mit Zukunft: Erneuerbare Energien startete am 1. April 2010. So sollen auch in diesem Jahr Hauseigentümer bei der Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes unterstützt werden.

Zustand in Deutschland
In Wohngebäuden wird viel Energie fürs Heizen verbraucht. Im Durchschnitt wenden Haushalte in Deutschland rund ¾ ihres Energieeinsatzes auf, um angenehme Raumtemperaturen zu erreichen. Dementsprechend groß sind die Potenziale hier Energie einzusparen oder erneuerbare Energien zu nutzen. Bei Altbauten sind Einsparungen von bis zu 50% möglich. Mit dem Erneuerbare Energiengesetz schreibt das Land seit 2010 beim Austausch der Heizungsanlage die Nutzung von mindestens 10% aus Ökoenergie vor. Damit soll der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß gesenkt werden.

Das Land Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg hat für den Einbau von heiztechnischen Anlagen auf der Basis erneuerbarer Energieträger in Wohnimmobilien mit bis zu drei Wohneinheiten 3 Millionen Euro für zinsverbilligte Kredite zur Verfügung gestellt. Bis zu 100 % der förderfähigen Gesamtkosten (max. 50.000,- Euro pro Wohneinheit / max. 100.000,- Euro pro Wohngebäude) werden über ein Förderdarlehen mit verbilligten Zinsen über 10 bis 20 Jahre unterstützt.

Gefördert werden:

- Solarthermische Anlagen zur kombinierten Warmwassererzeugung und Raumheizung
- Biomasseanlagen (Holzpellets, Holzhackschnitzel, Biokraftstoffe)
- Holzvergaser-Zentralheizungen
- Effiziente Wärmepumpen
- Erdwärmeanlagen
- Einzelanlagen zur Wärmeversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung

Voraussetzungen für die Förderung:

Seit 21.09.2009 müssen Wärmepumpen und Erdwärmeanlagen Mindestwerte für die Jahresarbeitszahl erreichen. Die Anlage muss von einem Fachunternehmen einbaut werden. Eigenleistungen sind nicht förderfähig. Im Jahr 2009 wurden rund 2.000 Maßnahmen gefördert und damit der jährliche CO2-Ausstoß um 78 % oder rund 5.812 Tonnen reduziert.

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